An der Columbia Business School konnte er sein Interesse an Zahlen und sein kaufmännisches Geschick zur Anwendung bringen. Dort wurde er unter anderem von Benjamin Graham, dem Erfinder des wertorientierten Anlegens, unterrichtet. 1951, mit 21 Jahren, schloss Buffett sein Studium der Ökonomie als bester Schüler von Graham ab. Er setzte die Value-Investing-Strategie später im Geschäftsleben um – unter anderem ab 1962 auch bei der Textilfirma Berkshire Hathaway. Diese wandelte er die weltweit bekannte, ungemein erfolgreiche Gesellschaft um.
Er wohnt bis heute im dem Haus, dass er 1958 in Omaha kaufte und verdiente sich von dort aus als erfolgreicher Investor seinen Spitznamen „Orakel von Omaha“. Zusammen mit seinem Freund Bill Gates rief er 2010 die Kampagne „Giving Pledge“ ins Leben. Hier verpflichten sich besonders wohlhabende Menschen, mindestens die Hälfte ihres Vermögens für wohltätige Zwecke zu spenden.
Buffetts langfristiger Erfolg mit einem Vermögen von ca. 100 Mrd. US-Dollar kann sich sehen lassen. Damit gehört er laut Forbes zu den 5 reichsten Menschen der Welt. Die A-Aktie von Berkshire Hathaway hält den ersten Platz im Ranking der teuersten Aktien der Welt. Man muss aktuell über 400.000 Euro bezahlen, wenn man diese Aktie kaufen will. Die meisten Anlegerinnen und Anleger setzen deshalb auch auf die erschwinglichere B-Aktie (aktuell ca. 300 USD).
Buffetts Erfolg gründet auf seiner Anlagestrategie, dem – wie erwähnt – von Benjamin Graham entdeckten Value Investing. Dabei geht es hauptsächlich um Folgendes:
• Konzentration auf wenige, aber dafür sehr aussichtsreiche Unternehmen
• Die Firmen sollten über ein starkes Alleinstellungsmerkmal verfügen und Anleger sollten mit langfristigem Horizont in sie investieren.
• Sein Credo: „Eine Aktie, die man nicht 10 Jahre zu halten bereit ist, darf man auch nicht 10 Minuten besitzen.“
Auch Buffet empfiehlt, sein Portfolio gut zu diversifizieren. Um aber wirklich große Erfolge zu erzielen, sollte man vor allem dann kaufen, wenn eine Aktie wertvoll ist, aber gerade wenig kostet. Wenn der Wert eines Unternehmens nach wie vor gegeben ist, dann sollte man zuschlagen, wenn viele andere es gerade loswerden wollen, wenn der Aktienkurs also deutlich gesunken ist.
Einen weiteren Artikel mit 14 seiner besten Weisheiten findet man hier.
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