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Der dreifache Hexensabbat an der Börse: Eine mysteriöse Verschmelzung von Ereignissen

Alle drei Monate begegnen Anleger an den Finanzmärkten einem Phänomen – dem sogenannten dreifachen Hexensabbat – das gleichermaßen faszinierend wie undurchsichtig ist. Der Begriff „Hexensabbat“ mag an düstere Rituale und Zauberei erinnern, doch in der Welt der etwas ganz anderes: der gleichzeitige Verfall von Optionen und Futures auf Aktien und Indizes.

Was genau ist der dreifache Hexensabbat?

Der Hexensabbat bezieht sich auf vier spezifische Termine im Jahr, an denen Futures und Optionen auf Aktien und Indizes gleichzeitig verfallen. Diese Daten fallen auf den dritten Freitag im März, Juni, September und Dezember. Wenn wir von einem „dreifachen“ Hexensabbat sprechen, meinen wir, dass an diesem Tag drei verschiedene Arten von Derivaten auslaufen: Optionen auf Aktien, Optionen auf Aktienindizes und Futures auf Aktienindizes.

Die genaue Zeit der Abrechnung richtet sich nach den Handelszeiten der jeweiligen Börse. An der Frankfurter Wertpapierbörse beispielsweise erfolgt die Abrechnung von Futures um 13:00 Uhr MEZ und von Optionen um 12:00 Uhr MEZ. Dies sind die Schlusszeiten für den Handel mit diesen derivativen Finanzinstrumenten an der Eurex, der Derivatebörse für europäische Aktien- und Indexprodukte.

Es ist wichtig, als Anleger die genauen Termine und Abrechnungszeiten des „Dreifachen Hexensabbats“ zu beachten und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Dies kann die Vermeidung von zu großen Positionen kurz vor diesem Ereignis oder die Nutzung von Absicherungsstrategien beinhalten, um mögliche Risiken zu minimieren.

Die Ursprünge und die Bedeutung des Phänomens

Der Begriff „Hexensabbat“ stammt aus den 1980er Jahren und wurde von Händlern in den USA geprägt. Zu dieser Zeit war der Verfall von Optionen und Futures auf Aktien und Indizes oft von starken Marktbewegungen begleitet. Obwohl viele der ursprünglichen Gründe für diese Bewegungen im Laufe der Jahre an Bedeutung verloren haben, bleibt der dreifache Hexensabbat ein fester Bestandteil des Börsenkalenders und wird von Händlern weltweit beachtet.

Die Bedeutung dieses Ereignisses liegt in der potenziellen Volatilität, die es verursachen kann. Wenn eine große Anzahl von Optionen und Futures gleichzeitig ausläuft, kann dies zu erhöhtem Handelsvolumen und unvorhersehbaren Marktbewegungen führen. Einige Händler nutzen diesen Tag, um Positionen abzusichern oder spekulativ zu handeln, während andere versuchen, von den plötzlichen Schwankungen zu profitieren.

Die Auswirkungen auf den Markt

Die Auswirkungen des dreifachen Hexensabbats können je nach Marktsituation und anderen Faktoren variieren. In einigen Fällen können wir beobachten, dass die Volatilität zunimmt und die Handelsaktivität erhöht wird, während sich in anderen Jahren der Markt relativ stabil verhält. Einige Analysten argumentieren sogar, dass der Hexensabbat heutzutage weniger Einfluss hat als früher, da sich die Marktbedingungen und die Handelspraktiken im Laufe der Zeit verändert haben.

Fazit!

Der dreifache Hexensabbat ist zweifellos ein faszinierendes Phänomen an den Finanzmärkten. Obwohl seine Bedeutung und Auswirkungen im Laufe der Jahre möglicherweise abgenommen haben, bleibt er dennoch ein wichtiger Termin im Börsenkalender, der von Händlern weltweit beobachtet wird. Für Anleger ist es wichtig, sich der potenziellen Volatilität an einem solchen Tag bewusst zu sein und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, um ihre Positionen zu schützen.

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