Eine Auswahl an verschiedenen Strategien, wie man sein eigenes Wertpapier-Portfolio aufbauen kann. Welche Aktien, Fonds, ETFs sollte ich mir näher anschauen.
Lange Zeit schien die Börsenwelt eine einfache Regel zu kennen: Wer in Technologie investieren wollte, kaufte amerikanische Aktien. Namen wie Nvidia, Microsoft, Amazon oder Alphabet dominierten die Schlagzeilen und lieferten beeindruckende Kursentwicklungen.
Währenddessen gerieten viele chinesische Technologiewerte zunehmend ins Abseits.
Wie viele Aktien braucht man eigentlich, damit ein Depot wirklich gut diversifiziert ist?
Genau dieser Frage ist ein Multi-Family-Office in einer umfangreichen Analyse nachgegangen. Das Ergebnis überrascht viele Privatanleger.
Viele Anleger verfolgen ein klares Ziel:
Nicht erst in zwanzig Jahren von ihrem Depot profitieren, sondern bereits heute regelmäßige Einnahmen erzielen.
An der Börse gibt es grundsätzlich zwei Arten von Unternehmen.
Die einen kämpfen jeden Tag ums Überleben. Und die anderen erhöhen einfach still ihre Preise, während die Kunden freiwillig applaudieren.
Anleger haben es heutzutage nicht leicht.
Auf der einen Seite locken Aktien mit der Aussicht auf Reichtum, Ruhm und dem heimlichen Traum, irgendwann im Cabrio „Börsenguru“ genannt zu werden.
Auf der anderen Seite gibt es Anleihen:
solide, berechenbar, vernünftig –
also ungefähr so aufregend wie ein Kamillentee um 21:15 Uhr.
Und genau zwischen diesen beiden Welten taucht jetzt plötzlich ein Investment auf, das klingt wie ein Finanzprodukt aus einem Marvel-Film: Wandelanleihen
An den globalen Anleihemärkten passiert derzeit etwas, das lange Zeit ungefähr so aufregend war wie ein Nachmittag im Bürgeramt: Es bewegt sich plötzlich alles gleichzeitig.
US-Renditen steigen.
Deutsche Renditen steigen.
Britische Renditen steigen.
Japanische Renditen steigen.
Oder: Warum selbst langweilige Geldanlagen plötzlich wieder sexy werden.
Seien wir ehrlich: Anleihen galten jahrelang ungefähr als das Finanzprodukt-Äquivalent zu:
Knäckebrot ohne Salz,
Tatort-Wiederholungen von 1997
oder beige Wandfarbe.
Die wenigsten kennen diese
Extrarenten-Möglichkeit – die Lombard-Strategie. Was sind die Vor- und Nachteile?
Es gibt an der Börse zwei Arten von Anlegern. Die einen kaufen breit gestreute ETFs, schlafen ruhig und interessieren sich nur noch am Monatsende für den Kontostand. Die anderen sitzen nachts um 23:47 Uhr im Halbdunkel vor dem Handy und googeln: „Ist kanadischer Lithium-Nano-Cloud-Wasserstoff jetzt unterbewertet?“ Beide Gruppen glauben natürlich, sie seien die klügere Hälfte.
Die Schweiz ist an der Börse ungefähr das, was ein Schweizer Taschenmesser im Campingurlaub ist: nicht spektakulär laut, aber verdammt nützlich.