Eine Auswahl an verschiedenen Strategien, wie man sein eigenes Wertpapier-Portfolio aufbauen kann. Welche Aktien, Fonds, ETFs sollte ich mir näher anschauen.
Es gibt an der Börse zwei Arten von Anlegern. Die einen kaufen breit gestreute ETFs, schlafen ruhig und interessieren sich nur noch am Monatsende für den Kontostand. Die anderen sitzen nachts um 23:47 Uhr im Halbdunkel vor dem Handy und googeln: „Ist kanadischer Lithium-Nano-Cloud-Wasserstoff jetzt unterbewertet?“ Beide Gruppen glauben natürlich, sie seien die klügere Hälfte.
Die Schweiz ist an der Börse ungefähr das, was ein Schweizer Taschenmesser im Campingurlaub ist: nicht spektakulär laut, aber verdammt nützlich.
Es war eine harte Zeit für KI-Anleger. Wochenlang dominierte an der Börse das übliche Weltuntergangsprogramm: Kriege, Krisen, Ölpreise, Zinsen, Unsicherheit. Doch jetzt ist KI zurück. Und diesmal kommt sie nicht im Hoodie, sondern im Blaumann.
Manche Anlagestrategien verlangen tägliche Marktbeobachtung, sechs Monitore, hektisches Augenrollen bei CNBC und den Satz:
„Ich habe da ein Gefühl.“
Die Faulbär-Strategie dagegen sagt:
👉 Leg dich wieder hin. Wir machen das einmal im Jahr.
Wer 2025 auf die Schlagzeilen hörte, erwartete für die Schwellenländer eigentlich das nächste wirtschaftliche Drama: Handelskonflikte, geopolitische Spannungen, Zinssorgen. Doch Überraschung: Der große Einbruch blieb aus.
Nach drei Jahren Börsenhausse wirkt der Aktienmarkt ein bisschen wie ein Marathonläufer nach Kilometer 38: noch auf den Beinen, aber nicht mehr ganz so spritzig. Sollte 2025 tatsächlich ein Jahr werden, in dem Kurse eher seitwärts schlurfen als euphorisch sprinten, suchen Anleger vor allem eines: Einnahmen – bitte regelmäßig, gern planbar und möglichst ohne Nervenzusammenbruch.
(Oder: Warum fünf gute Freunde besser sind als zwanzig flüchtige Bekanntschaften)
Bei der Geldanlage gilt ein ehernes Gesetz: Alles auf eine Karte zu setzen ist selten eine gute Idee – außer vielleicht beim Mau-Mau mit den Kindern. Wer langfristig Vermögen aufbauen will, sollte streuen.
Obwohl es ELTIFs (European Long Term Investment Funds) schon seit dem Jahr 2015 gibt, kennt dieses Vehikel kaum jemand – sie führen also ein Dasein ähnlich wie der selten gesichtete Gartenzwerg hinterm Komposthaufen. Durch eine Reform soll sich das nun ändern.
Das rötliche Metall ist seit 10.000 Jahren ein extrem wichtiger Rohstoff für uns Menschen. Durch den weiteren Ausbau der Energiewende und den zunehmenden Einsatz von Elektromotoren könnte Kupfer nun vor einem starken Nachfragezyklus stehen.
Am 18. März 2024 hat die Tochter der Deutschen Börse, Stoxx, fast unbemerkt von vielen Börsenteilnehmern, die Berechnungsmethode des DAX und anderer Dax-Indizes angepasst. Das hat vor allem für Daytrader unangenehme Folgen