Ich: „Sag mal, glaubst du eigentlich, dass Bitcoin nochmal richtig durchstartet?“
Meine Frau: „Ich glaube erst mal, dass der Kaffee durchstarten sollte. Ohne Kaffee gibt’s hier keinen Bullenmarkt.“
Ich: „Also nochmal langsam. Startet Bitcoin bald wieder einen Bullenmarkt?“
Sie: „Sehr wahrscheinlich – aber erst, wenn der aktuelle Bärenmarkt wirklich durch ist. Ein Markt dreht nämlich erst dann, wenn das Tief erreicht wurde und alle endgültig die Lust verloren haben. Hast Du mir so beigebracht!“
Ich: „Stimmt, genau dann, wenn jeder sagt: „Bitcoin ist tot“!“
Sie: „Wenn selbst dein Onkel Werner sagt: „Hab ich doch immer gewusst!“, dann wird’s interessant.“
🐻 Was bedeutet eigentlich Bärenmarkt?
Sie: „Du beschäftigst Dich ja mit den Charts. Was heißt das denn jetzt technisch?“
Ich: „Ganz einfach: Nach einem starken Anstieg folgt eine längere Abkühlphase. Kurse fallen, Anleger verlieren die Geduld, Stimmung mies. Erst wenn dieses Tief gebaut ist, beginnt offiziell wieder ein Bullenmarkt.“
Sie: „Also wie nach Weihnachten: Erst Völlerei, dann Diät.“
Ich: „Genau. Und danach beginnt der nächste Zyklus.“
💸 Kann man im Bärenmarkt Geld verdienen?
Sie: „Aber lohnt es sich überhaupt zu kaufen, wenn alles fällt?“
Ich: „Klar. Auch im Bärenmarkt gibt es immer wieder starke Gegenbewegungen. Kurse springen zwischendurch kräftig nach oben. Aber bitte nicht dem Anstieg hinterherlaufen, sondern nur in absoluten Schwächephasen schrittweise zukaufen.“
Sie: „Also sich so langfristig günstige Einstiegskurse sichern.“
Ich: „Genau. Man kann auch im Abwärtstrend gute Chancen nutzen, wenn man nicht panisch wird.“
📊 Was sagen die Charts gerade?
Sie: „Und was zeigen die ganzen Linien und Indikatoren?“
Ich: „Der Anbieter für Elliot-Wave-Analysen HKCM zeigt in einem seiner letzten Videos eine Kaufzone, die bei ca. 62.250 USD beginnt und bis ca. 51.000 USD reicht. Sie waren bisher sehr erfolgreich mit ihren Bitcoin-Prognosen und deshalb könnte man in dieser Zone z. B. schrittweise einsteigen.“
Sie: „Und wie weit könnte Bitcoin danach dann steigen?“
Ich: „Laut deren aktuellen Prognosen im optimistischten Fall bis ca. 100.000 USD. Marius Schweitzer von projekt30.de zeigt aktuell einen evtl. Wolfe-Keil, der dann interessant wird, wenn Bitcoin über 72.000 USD steigt. Dann wären als Kursziel auch knapp 100.000 USD möglich. Wichtig ist dabei aber auch, dass HKCM nach einer Erholung noch tiefere Kurse in den Bereich von 30.000 – 40.000 USD sehen.“
🌈 Und dieser bunte Chart?
Sie: „Und was hat es mit diesem Regenbogen-Chart auf sich?“
Ich: „Der zeigt langfristige Übertreibungen. Unten kaufen die Mutigen, oben kaufen die Euphorischen. Der unterste Punkt in diesem Chart wäre aktuell um die 57.000 USD.“
Sie: „Also unten Angst, oben Gier?“
Ich: „Genau. Menschen ändern sich nicht – nur die Kurse.“
📈 Langfristig trotzdem optimistisch?
Ich: „Langfristig bleibt auch HKCM sehr optimistisch mit einem Kursziel Richtung 200.000 USD. Interessant ist übrigens, dass bisher fast jeder Kryptozyklus insgesamt ca. 48 Monate und der sogenannte Kryptowinter (Korrketurphase) ca. 378 Tage dauerte.
Demnach hätten wir irgendwann im Herbst diesen Jahres (Oktober/November) den sogenannten Kryptowinter ausgestanden und es bestünde die Chance für eine neue Aufwärtsbewegung.“
Sie: „Also Geduld statt Panik?“
Ich: „Genau. Chancen entstehen meistens dann, wenn alle nervös sind.“
🥐 Fazit am Frühstückstisch
Ich fasse zusammen:
„1. Wir sind noch im Bärenmarkt.
2. Trotzdem gibt es immer wieder gute Bewegungen nach oben.
3. Der echte Neustart kommt meist, wenn niemand mehr daran glaubt.“
Sie: „Perfekt zusammengefasst.“
Ich: „Und was lernen wir daraus?“
Sie: „Kaffee trinken. Ruhe bewahren. Und nicht bei jeder Schlagzeile durchdrehen.“
Ich: „Also wie in unserer Ehe.“
Sie: „Genau. Erst Drama, dann Kuchen, dann wieder Frieden.“
Ich: „Gut. Dann nehme ich noch ein Brötchen – für den nächsten Bullenmarkt.“
Sie: „Nimm zwei. Zyklen dauern.“ 😄
Wer sich für das Traden interessiert
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